Song des Tages

We could be heroes, just for one day

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Black Keys: Fever

Vor ein paar Minuten haben die Black Keys ihre erste Single aus dem Album Turn Blue veröffentlicht. Und ich habe angesichts meines neuen Standorts keine Ahnung, ob in Deutschland nicht statt des Hypnose-Videos die YouTube-Gema-Vorschalte zu sehen ist.

Neneh Cherry ist – unglaublich! – schon fast 50 Jahre alt. Eine der Heldinnen meiner Teenie-Zeit. Nun hat sie ein neues Album mit dem Namen “Blank Project” herausgebracht. Dort mixt sie Hip-Hop, Jazz, Pop und Post-Punk wild durcheinander. Ein etwas sprödes Werk, aber gefällt, da special und weit weg vom Mainstream.

Elbow melden sich zurück mit dem Album “Take Off And Landing Of Everywhere”, das am 7. März erscheint. “Fly Boy Blue/Lunette” ist ein Appetithäppchen, das richtig Lust macht auf die neuen Werke der Jungs aus Manchester. Nice!

“Wie heißt denn deine Tochter? – Ich habe keine, und wie heißt deine? – Ich habe keine, aber wenn ich eine hätte, hieße sie Nina. – Meine Marie.” So entstand angeblich diese Band, hinter der zwei bekannte Nasen stecken: Marten Ebsen spielt Gitarre bei Turbostaat, Thomas Götz Schlagzeug bei den Beatsteaks. Das Mini-Album Feuer in der Nachbarschaft ist schon im März erschienen.

Die Indiegötter von Arcade Fire haben nach monatelanger Ankündigung ja nun endlich ihr neues Album “Reflektor” in den Läden. Bei den Kritikern ist es schon als zu kommerziell und poppig durchgefallen. Und in der Tat, die neuen Stücke sind nicht ganz so großartig wie die des Vorgängerwerks “The Suburbs”. Trotzdem lohnt sich ein Reinhören. Arcade Fire sind immer noch eine außergewöhnliche Band. Und dass sie auch noch Humor haben, beweist die Konversation der Barkeeper im Clip “Here Comes The Night Time”. Außerdem: David Bowie kann nicht irren.

Midlake: The Old And The Young

Dafür, dass Midlake schon sehr lange dabei sind, blieb ihre Bekanntheit bislang vor allem einem kleinek Kreis vorbehalten – zu dem ich nicht gehöre. Nun veröffentlichen sie im November ihr neues Album Antiphon und sind mit Pearl Jam auf Tour. Das, was bei YouTube einhörbar ist, klingt für mich recht vielversprechend. Keine neuen The National, sondern eher am klassischen Rock orientiert und mit verspielten und verschachtelten Instrumentalparts. Und als ehemaliges Jazz-Bündniss auch eher dem unorthodoxen als dem Konsens verschrieben.

Unglaublich sympathische Jungs: Gestern Abend haben The Drowning Man im Garten der Rubybar in München gespielt – und mich richtig begeistert! Die Fünf stammen aus Oceanside, Kalifornien, und haben gerade ihr zweites Album “All of the unknown” herausgebracht. Manchen werfen der Band vor, einfach nur frech die Indie-Helden von Arcade Fire zu kopieren. Aber vielleicht liegt es einfach nur daran, dass ihr Frontmann, Songschreiber, Gitarrist und Sänger Nato Bardeen eine Stimme besitzt, die der eines gewissen Win Butler nicht nur ein wenig ähnelt. Und möglicherweise trägt auch der Mandolinen-Sound dazu bei. Aber sagen wir es mal positiv: Wer Arcade Fire mag, könnte auch Gefallen an The Drowning Men finden. Außerdem höre ich da auch ein bisschen Mumford & Sons raus. Mir jedenfalls gefällt’s!