Song des Tages

We could be heroes, just for one day

Posts in the HipHop category

Young Fathers: Get Up

Cooler Hip-Hop aus Edinburgh: Young Fathers sind ein multiethnisches Trio aus Schottland, das die Hip-Hop-Regeln nicht so streng auslegt und seinen Sound gerne mit Indie-Elementen kombiniert. Lässig.

Live kann man die Jungs hier hören:

23.02.2014 München, Feierwerk
28.02.2014 Berlin, Berghain

Run The Jewels: Pew Pew Pew

El-P und Killer Mike machen zum zweiten Mal gemeinsame Sache als Run The Jewels. 2012 beschränkte sich El-P noch darauf, Killer Mikes Album „R.A.P. Music“ zu produzieren. Nun stehen sie gemeinsam im Mic. Flotter Flow!

Jan Delay: Wacken

Und darum sag ich Tschüss ihr Spacken,
ich muss hier raus, ich bin in Wacken.
Ich packe meine sieben Sachen.
Ich muss hier raus, wenn ihr mich braucht, ich bin in Wacken.

Der erste Track von Jan Delays neuem Album “Hammer & Michel”, das am 11.4. erscheint. Rockt!

“Alle haben ‘nen Job — ich hab Langeweile!
Keiner hat mehr Bock auf Kiffen, Saufen, Feiern
So ist das hier im Block, Tag ein Tag aus
Halt mir zwei Finger an den Kopf und mach:
Peng! Peng! Peng! Peng!”

Busta Rhymes: Thank You

Er ist der Mann, der das Schnellrappen erfunden hat: der große Busta Rhymes. Lange nichts gehört von ihm, doch nun sagt der Rapper höflich “Thank You” und stellt sein neues Album “The Abstract & The Dragon” vor, auf dem er sich mit Q-Tip zusammengetan hat. Und das Duo ist in Bestform!

Mr. Probz: Waves

2010 wurde Mr. Probz in Amsterdam auf offener Straße niedergeschossen und schwer verletzt. Langsam hat er sich zurück ins Leben gekämpft und den Song “Waves” veröffentlicht. Sein erstes Album “Treatment” ist gerade erschienen.

Pitschpatschnass floh ich unter das
Vordach des Fachgeschäfts, vom Himmel goss ein Bach, ich schätz
Es war halb acht, doch ich war hellwach
Als mich Anna ansah, anlachte
Ich dachte, sprich sie an, denn sie sprach mich an
Die Kleidung, ganz durchnässt, klebte an ihr fest
Die Tasche in der Hand, stand sie an der Wand
Die dunklen Augen funkelten wie ‘ne Nacht in Asien
Strähnen im Gesicht nehmen ihr die Sicht
Mein Herz, das klopft, die Nase tropft, ich schäme mich
Benehme mich dämlich, bin nämlich schüchtern
“Mein Name ist Anna”, sagte sie sehr nüchtern
Ich fing an zu flüstern:”Ich bin Max aus dem Schoss der Kolchose”
Doch so ‘ne Katastrophe, das ging mächtig in die Hose
Mach mich lächerlich, doch sie lächelte:”Ehrlich wahr, Mann”
Sieh’ da, Anna war ein Hip-Hop-Fan

Der alte Freundeskreis-Hit “Anna” ist immer noch der beste Song von Max Herres gerade erschienenem MTV Unplugged Album. Was für Erinnerungen!

Ebow: Oriental Dollar

Sie ist die Münchner Ausgabe von M.I.A. – nur punkiger: Ebru Düzgün aka Ebow. Die Türkin macht Oriental-Hip-Hop und rappt über Dönerspieße, Multi-Kulti, den Münchner Hauptbahnhof und über die Lebenswelt eines türkischen Mädchens in Deutschland. Erst vergangenes Wochenende habe ich sie live gesehen und man kann nur hoffen, dass diese 25-Jährige noch ganz groß wird.

Snoop Dogg: Fade Away

20 Jahre nach seinem Debütalbum “Doggystyle” haut Snoop Dogg 2013 sogar zwei Alben raus. Auf dem aktuellsten Werk “7 Days Of Funk”, das am 13. Dezember erscheint, singt er mehr als dass er rappt. Es ist HipHop, R’n’B, Funk, Soul und 80er-Ästhetik, die der Gute hier zusammenmixt. Am Allerschönsten sind aber Snoops Löckchen in dem Video. Hier hat er sich wohl von dem jungen Paul Breitner inspirieren lassen. Love it!