Archive for the 'Downbeat' Category

Burial: Street Halo
Dienstag, Mai 10th, 2011

Bis 2008 war Burial so etwas wie der Banksy der Musikbranche: Viele rätselten, ob hinter den Songs die dunkle Identität des Norman Cook (Fatbox Slim) oder das Spielzeugprojekt von Richard D. James (Aphex Twin) steckte. Seitdem raus ist, dass es sich um William Beva handelt, ist es etwas stiller um Burial geworden. 2011 scheint jedoch [...]

Yellow Ostrich: Whale
Freitag, März 4th, 2011

Irgendwie bezeichnend für den Popkultur-Gap: Wisconsin hat Yellow Ostrich, wir haben die Prinzen. (gehört bei Dunctonwood) Mehr: Bandcamp (inkl. kostenloser Download)

Of Oceans: In Love, Not Limbo
Samstag, Januar 29th, 2011

Ich will jetzt keine Sprachklischees aufwärmen und mit Nietzsche von ozeanischen Gefühlen reden – aber Electronica mit Yeah-Yeah-Yeahs-Samples lasse ich mir gerne gefallen. Mehr: MySpace, Bandcamp, I guess I’m floating (inkl. MP3),

Wires Under Tension: Electricity Turns Them On
Montag, Januar 17th, 2011

Ein Duo, das ich bislang überhaupt noch nicht auf dem Radar hatte: Wires Under Tension sind aus New York und machen Post-Rock mit Violine. (via freeQnet) Mehr: tinymixtapes, Oxford Music Blog

Towa Tei: Luv Connection
Dienstag, Oktober 12th, 2010

Towa Tei kommt aus Japan (ach!) und ist der Deejay hinter Deee-Lite (»Groove Is In The Heart«) und produzierte das erste Album von den Jungle Brothers. Mitte der Neunziger trat er auch viel Solo bzw. als DJ auf, sein Album »Future Listening!« war musikalisch, bis auf die Auskopplungen vielleicht, seiner Zeit mindestens 10, na gut, [...]

Yonderboi: Road Movie
Sonntag, Oktober 3rd, 2010

Yonderboi (aka. László Fogarasi) aus Ungarn wurde so richtig bekannt mit seiner trip-hoppigen Downtempoversion von »Riders On The Storm«, die Ende der Neunziger durch die Clubs wanderte. Sein Album »Shallow And Profound« ist aber auch ohne Jim Morrisons Unterstützung aus dem Jenseits, eines der schönsten Sonntagnachmittagsofa-Alben die ich kenne.

Hope Sandoval & The Warm Inventions: Drop
Donnerstag, September 23rd, 2010

Durch Zufall bin ich auf Hope Sandovals (Solo?-)Projekt gestoßen, nachdem ich durch die Sopranos ein großer Anhänger von Mazzy Star und Sandovals Stimme wurde. Und ironischerweise hat sie 2001 ein Album mit Namen “Bavarian Fruit Bread” aufgenommen, aus dem wiederum dieser Song ist. Das Original stammt von Jesus and Mary Chain, den Meistern der Sehnsucht.

Portishead: Roads
Sonntag, Juni 27th, 2010

»Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Wenn’s so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch Musik da. Und an der Stelle wo … wo’s am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.« Wir gehen die gleichen [...]

Dusty Brown: This city is killing me
Samstag, Juni 19th, 2010

Ich mag Künstler, die in keine Schubladen passen, aber mir dennoch in ihrer Sound-Bandbreite gefallen. Dusty Brown aus Sacramento zum Beispiel: Ob Drum’n’Bass, Trip Hop oder Indie-Rock – “alles drin”, wie Béla Réthy sagen würde. Und weil es hier schon seit einer Woche durchregnet und der Münchner Sommer offenbar die Stadt verlassen hat bzw. nie [...]

Quantic: Infinite Regression
Freitag, Mai 14th, 2010

Ganz anders als beispielsweise Star Trek, wo die tollsten Erfindungen zwar gemacht und genutzt, aber nie erklärt werden, zeigt diese Szene aus dem ansonsten grauenvollen Flucht vom Planet der Affen, dass man mit Phänomenen wie Zeitreisen auch anders, nämlich satirisch umgehen kann. Gerade der infinite Regress steht dafür, das man nichts begründen und schon gar [...]