Song des Tages

We could be heroes, just for one day

Posts in the Ambient category

Tycho: See

Tycho aus San Francisco soll vor allem live eine Wucht sein, im Oktober kommt er nach Deutschland.
11. Oktober: Übel & Gefährlich, Hamburg
12. Oktober: Gebäude 9, Köln
14. Oktober: C-Club, Berlin

S O H N: Artifice

S O H N ist der Hype-Künstler der Stunde, und das vermutlich mit Recht. In London groß geworden, vor einigen Jahren nach Wien gezogen – mancher würde das ja anders machen, doch künstlerisch hat es nicht geschadet. Derzeit auf Tour in Deutschland und im Mai auch in den Staaten.



Hauscha
ist, wie ja einige aus dem Genre besonderer, schubladenfremder Musik, in Deutschland weiterhin ein Nischenkünstler. Niemand kann mir sagen warum, aber ich behaupte: In Ländern wie den USA und Japan Anerkennung zu genießen, ist viel famoser. Das neue Album Abandoned City erscheint am 17. März.

Burial: Rival Dealer

I put my heart into the new EP, I hope someone likes it. I wanted the tunes to be anti-bullying tunes that could maybe help someone to believe in themselves, to not be afraid, and to not give up, and to know that someone out there cares and is looking out for them.

††† (Crosses) ist das aktuelle Projekt von Deftones-Sänger Chino Moreno. Erinnert mich ein bisschen an die Sneaker Pimps, hier etwas poppiger, sonst eher härter und düsterer. Das erste Album erscheint im November und heißt . Freue mich auf die Google-Listings.

Irgendwo müsste ich noch das Ticket haben, auf das Moby damals sein Männchen gezeichnet hat, als wir ihn nach einem Konzert an seinem Tourbus trafen und uns nichts besseres als der Satz “Cool concert!” einfiel. Das ist schon lange her, im letzten Jahrtausend war es, um genau zu sein. Was sich seitdem geändert hat? Wahrscheinlich gibt Moby immer noch “cool concerts”, musikalisch hat er es sich allerdings ein bisschen bequemer gemacht – mit guten Freunden wie dem Flaming-Lips-Frontmann Wayne Cone. Nichts Neues unter der Sonne, aber wer braucht das schon in einem perfekten Leben?

Amiina: The Lighthouse Project

Musik zum Träumen aus Reykjavík: Die vier Mädels nennen sich Amiina und haben mit “The Lighthouse Projekt” im Juni bereits ihr drittes Album herausgebracht. Wunderschön, bizarr, melancholisch, nachdenklich, verträumt und sehr, sehr zart.

Zwei Künstler, von denen man länger nichts mehr gehört hat. Bei Hildgard Knef ist das durchaus logisch, sie weilt seit 2002 nicht mehr unter den Lebenden. Bei Stefan Kozalla aka DJ Koze ist es etwas anderes – er hat sich für sein neues Album Amygdala vier Jahre Zeit gelassen. Neben der posthumen Knef unterstützen ihn dort unter anderem Caribou, Matthew Dear, Dirk von Lotzow und Apparat. Zeit, reinzuhören, hatte ich bislang aufgrund längerer Abwesenheit nicht – aber die Sommerabende für melancholische Ambient-Musik kommen ja noch.