Als Santigold 2007 auf der Bildfläche erschien, wurde sie als eine Art Heilsbringerin gefeiert. Sie mixte elektronische Beats mit Indie-Sound und schwarzen Hip-Hop-Elementen. Für dieses Frühjahr ist ein neues Album der Dame aus Philadelphia angekündigt. Es heißt “Master Of My Make-Believe”. Das Video “Big Mouth” ist ein Vorbote, der richtig viel Lust auf mehr macht. Ach ja: Auf der Webseite der Künstlerin kann man den neuen Track kostenlos herunterladen.
Der Winter ist offiziell vorbei. Naja, nicht ganz, aber heute erscheint das Soloalbum von Weakerthans-Frontmann John K. Samson. Mein Lob klingt zwar nicht so hymnisch wie anderswo, aber ich muss sagen: Ich freue mich verdammt noch mal, diese Stimme wieder zu hören.
Es gibt Neues von Deutschlands Neo-Ravern: Frittenbude haben als Vorbote zum neuen Album, das im Frühjahr erscheinen soll, den ersten Song ins Netz gestellt. Frischer Beat, treibender Rhythmus und philosophisch-angehauchte Texte – so kennt man die drei aus Landshut, und so hört sich auch “Einfach nicht leicht” an. Das Video ist allerdings nicht nur low-low-low-budget, sondern auch noch optisch unterirdisch. Macht aber nix, der Song ist top! Viel Spaß beim Raven!
Sie klingen nach B-Movie und Science Fiction – und ihre Videos sehen genauso aus wie sie klingen: Die Münchner Dream-Popper High Voltage Humans haben einen neuen Song am Start: “Wishing Well”. Klingt cool, sieht cool aus! Würde mich freuen, mehr in diesem Jahr von den beiden zu hören.
Dreampop trifft auf Achtziger und ich gebe zu, dass es mir gefällt. Einer dieser Songs, die man spätabends hört, an die Decke blickend und sich all der vergangenen Dinge erinnert.
Wer denkt, aus Italien käme nur Musik im Stil von Eros Ramazzotti, der irrt. Aucan aus dem norditalienischen Brescia machen eine krude Mischung aus Experimental-Rock und Elektro-Pop. Manchmal kann man auch Einflüsse von Dubstep ausmachen. Und alles immer schön auf Downtempo herabgedreht. Exemplarisch stelle ich heute den Song “Storm” vor. Wie man hört, sollen die Live-Konzerte von Aucan der Hammer sein. Demnächst gehen sie auf Tour – das wäre eine Gelegenheit, sich selbst davon zu überzeugen.
Obwohl das Jahr erst begonnen hat, sind die Veröffentlichungen dieser Tage voller Vergänglichkeit. Ich denke da an Leonard Cohens Going Home, das beim New Yorker zu hören ist, oder an Gone Tomorrow von Lambchop. Wobei sich der Song dann doch irgendwie nach Aufbruch anhört.
Die jungen Londoner liefern mit “True Romance” einen unbeschwerten Pop-Song ab und dazu ein gruseliges Video mit einer Glöckner -vom-Notre-Dame-Adaption. Witzigerweise nannten sich die Citizens! früher anders, und zwar The Official Secrets Act. Damals hatten sie keinen Erfolg. Dann holten sie sich Franz-Ferdinand-Sänger Alex Kapranos ins Boot und gaben sich einen neuen Namen. Und sieh mal an: Plötzlich gelten sie in Großbritannien als Geheimtipp. In den nächsten Monaten wird jedenfalls das erste Album der Band erwartet. Mit Alex Kapranos als Produzent geht da sicher nichts mehr schief.
Django-Woche bei Songdestages: Gestern Django 3000aus Bajuwarien, heute Django Django aus London. Erinnert mich ein bisschen an die Beta Band nach dem Besuch eines Percussion-Workshops. Das Album erscheint am 30. Januar, mit größerem Aufsehen darf gerechnet werden.